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15.01.2022:  Galapagos erweitert sein Meeresschutzgebiet

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Die Galapagos-Inseln, 906 Kilometer westlich von Ecuador, sind ein UNESCO-Weltkulturerbe das weltweit für seine einzigartige Vielfalt an Pflanzen und Tieren bekannt ist (Foto: galapagos.gob)

Umweltschützer haben am Freitag (14.) die Entscheidung der ecuadorianischen Regierung gefeiert, das Galapagos-Meeresschutzgebiet um 60.000 Quadratkilometer auf 198.000 Quadratkilometer zu erweitern. Der Beschluss kommt unter anderem hochgradig wandernden Arten wie Haien und Schildkröten zugute. Eliécer Cruz, Koordinator der Nichtregierungsorganisation „Más Galápagos“, bezeichnete dies als „ein großer erster Schritt für den Meeresschutz, der zweifellos eine Ergänzung darstellt und eine besondere Bedeutung hat, weil er das Galápagos-Meeresschutzgebiet mit dem Schutzgebiet der Cocos-Inseln verbindet“. Er fügte hinzu, dass die Besonderheit dieses neuen Reservats darin besteht, dass es auf einer Art biologischer Autobahn oberhalb des Cocos-Gebirges liegt und von Schildkröten, Hammerhaien und Säugetieren genutzt wird, um ungehindert zwischen den Galapagos- und den Cocos-Inseln hin- und herzureisen. „Ein Korridor, der dieses Gebiet fischereifrei hält, ist für wandernde Meeresarten von grundlegender Bedeutung“. Präsident Guillermo Lasso will noch vor Mittag ein Dekret mit dem neuen Seegebiet unterzeichnen. Dazu hat er den kolumbianischen Präsidenten Ivan Duque und den ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton, der am Donnerstagabend eintraf, als Paten eingeladen, ebenso wie die Außenminister von Costa Rica und Panama. (Quelle: www.latina-press.com)












 


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